über mich

 



1992 bin ich selber als Patientin mit der klassischen Homöopathie in Berührung gekommen, als ich mich dazu entschloss meine immer wieder kehrenden Nasennebenhöhlenvereiterungen nicht weiter mit Antibiotika behandeln zu lassen. Anfänglich stand ich dem neuen Heilverfahren kritisch gegenüber, da ich mit der Schulmedizin aufgewachsen bin und meine Ausbildung in medizinischen Bereichen absolviert habe. Schon bald aber beeindruckten mich die Heilsamkeit der verabreichten Mittel und die andere Herangehensweise der Homöopathin an Erkrankungen. Die Homöopathie zeigte mir dort Erfolge, wo es den Ärzten und der Schulmedizin nicht gelungen war, mich dauerhaft zu heilen. Sie hat mich außerdem gelehrt, Krankheiten aus einer anderen Sichtweise zu betrachten. Als Störung der Lebensenergie. Es war nicht damit getan ein Medikament zu schlucken und zu warten. Ich musste mich mit meinem Leben auseinander setzen und aktiv an meiner Gesundung mit wirken.

1998 begegnete mir dann ein krankes Pony und als es mir ein Jahr später zum Kauf angeboten wurde, lies ich mich relativ unüberlegt darauf ein. Damals war ich aus eigener Erfahrung davon überzeugt, dass ich dem Tier mit dieser alten Heilweise ebenso helfen könnte, wieder gesund zu werden. Ich musste nur einen entsprechenden Tier-Homöopathen finden, so dachte ich. Auf der Suche musste ich leider feststellen, dass es kaum klassisch arbeitende Homöopathen im Tierbereich gibt. Immer wieder wurde mir erklärt, dass diese klassische Verfahrensweise bei Tieren schwer anzuwenden sei. Die Kollegen arbeiten lieber mit Komplexmitteln oder schwachen Verdünnungen und nicht, wie ich es selber an mir erleben durfte, mit tiefgreifenden hohen Verdünnungen der Mittel. Mir wurde von Ärzten und Therapeuten erklärt, dass es bei Tieren schwer sei, das richtige Mittel zu finden.

Bei der Auswahl der Heilmittel ist es wichtig, die individuellen Krankheitszeichen, das Gemüt und den Charakter des Tieres zu erfassen, um das passende Medikament heraus zu finden! Da Tiere uns aber nicht erzählen können was in ihnen vorgeht, ist hier die Gefahr der Interpretation groß. Interpretationen führen uns leider oft in die falsche Richtung und die  Heilmittel entfalten dann nicht ihre Wirkung, weil sie nicht richtig passen, hörte ich als weiteres Argument gegen die klassische Homöopathie bei Tieren. Noch dazu sei diese Behandlungsart sehr Zeit intensiv und damit recht unlukrativ. (Für das Herausarbeiten des passenden Medikaments braucht es einige Stunden)

Um in dieser Heilmethode gut zu sein und die komplizierten Vorgänge dieser Anwendung zu verstehen, ist es nötig sich ausschließlich dieser Methode zu widmen. Da viele Therapeuten aber verschiedene Heilverfahren anbieten möchten, fehlt ihnen  die Zeit für solch ein intensives Studium. Diese und andere Auskünfte frustrierten mich, weil ich einfach niemanden im Tierbereich finden konnte der so arbeitete wie ich es aus dem Human Bereich kennen gelernt hatte. Ich wollte mich aber nicht damit abfinden, dem Tier nicht so helfen zu können, wie ich es an mir selber erlebt hatte. Zudem war  ich fest davon überzeugt, dass die Klassische Homöopathie ein wirklich guter Weg sein würde, das Tier von Grund auf zu sanieren und die Symptome nicht nur oberflächlich zu verschieben.


Ein befreundeter Tierarzt überzeugte mich dann, selber eine Tierheilpraktiker Ausbildung zu absolvieren und mich ausschließlich auf die klassische Homöopathie zu spezialisieren.  

Bei der Schule für Tierheilpraktiker in Nord Deutschland erlangte ich in einem 3 Jährigen Studium mein ATM Diplom. Zeitgleich begann ich das Studium zur klassisch arbeitenden Homöopathin, was mich immer mehr faszinierte. Ich belegte Kurse in Süd Deutschland und bei einer Tierheilpraktikerin in der Tierklinik Lüsche. Später spezialisierte ich mich auf chronische Erkrankungen.

Ausdauer und der Erfolg gibt recht!

Aus dem niedergeschlagenen Pony von damals, was meinen Weg kreuzte und das durch Haltungsfehler an Leber, Lunge und Nieren erkrankt war, ist ein wacher Kamerad geworden, der mich noch viele Jahre begleitete. Wir haben beide viel von einander gelernt!

 

 

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