| Homöopathie |
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Die Homöopathie ist eine Heilweise mit mehr als 200-jähriger Geschichte. Die Lehre von Dr. Samuel
Hahnemann hat sich bis in die
heutige Zeit hinein bewährt und erfreut sich besonders in den
letzten 30 Jahren an
zunehmender Beliebtheit. Immer mehr Menschen interessieren sich
für alternative
Heilverfahren, da sie schonend und nebenwirkungsarm sind und den
Körper
stärken.
Das Wort Homöopathie
leitet sich vom Griechischen
"homoion pathos" ab, was übersetzt so viel wie „ähnliches
Leiden“
heißt.
Daraus
ergibt sich auch das
therapeutische Leitprinzip „Similia similibus curentur“ und die
Anwendungsregel
„Ähnliches mit Ähnlichem“ zu heilen. Das bedeutet, dass dem
erkrankten Körper
ein Heilmittel verabreicht wird, welches im gesunden Zustand
eingenommen, eine
Krankheit herbeiführen würde, ihn im erkrankten Zustand
jedoch heilt !
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Samuel Hahnemann Der Begründer der Homöopathie. (1755 - 1843) |
Weitere Fragen
- Worin besteht der Unterschied zur herkömmlichen Medizin?
- Wie wirkt diese Heilmethode?
- Welche Nebenwirkungen gibt es?
- Was bedeutet klassische Homöopathie?
- Warum ist jede Behandlung individuell?
- Welche Krankheiten lassen sich behandeln?
- Prognose
- Was muss ich beachten?
- Wie ist die Vorgehensweise beim ersten Kontakt |erste Behandlung
- Was kostet die Behandlung?
Worin besteht der Unterschied zur herkömmlichen Medizin?
Es werden
ausschließlich Heilmittel der Natur verwendet
wie z.B. Auszüge aus Pflanzenteilen, Tieren, Mineralien etc.
Daraus werden
Essenzen in einer sehr starken Verdünnung hergestellt. Diese
Mittel würden im
gesunden Zustand regelmäßig eingenommen, eine Erkrankung
hervorrufen. Werden
sie dem kranken Lebewesen verabreicht, dann wirkt das Medikament
heilend. Der
Körper lernt quasi, sich mit Hilfe dieser „Informationen“ in einen besseren Zustand zu bringen und die
Krankheit aus zugleichen. Der Prozess, welcher zur Gesundung wichtig
ist, wird
mit eigener Aktivität bewerkstelligt. Der Körper lernt so
seine
Selbstheilungskräfte zu aktivieren und einzusetzen.
Die
Homöopathie hebt die
Trennung von körperlichen und seelischen Zuständen auf. Sie
betrachtet den
Körper viel mehr als eine Einheit, die durch verschiedene
äußere oder innere
Faktoren in einen pathologischen Zustand geraten ist. Der Körper
schafft es in
der Krankheit nicht mehr sich selber zu helfen und produziert daher ein
Krankheitssymptom im Äußeren. Dieses macht jedoch nur das
Innere
Ungleichgewicht sichtbar.
Erkrankungen zeigen sich in der Regel erst,
wenn das
innere Maß voll ist. Genetische Dispositionen, Fehlernährung, ungünstige Haltungsbedingungen, nicht
verarbeitete Traumas etc. können unter
vielen anderen Ursachen dazu führen, dass der Organismus
geschwächt wird. Man
bezeichnet das Auftreten von Krankheit daher als geschwächte
Lebensenergie.
Das Lebewesen wird in der Behandlung mit einem genau auf seine speziellen Krankheitszeichen und Bedürfnissen abgestimmten Heilmittel behandelt, das den Körper stärkt. Dabei wird der gesamte Organismus berücksichtigt. D.h der Körper inclusiv Psyche, Verhalten/Charakter und nicht nur das momentane lokale Symptom, was sichtbar ist.
Wie wirkt diese Heilmethode?
Mit der modernen Forschung ist es der Wissenschaft heute gelungen, eine Erklärung durch die Molekularbiologie, Quantenmechanik und Kybernetik zu finden (Energetik). Diese Modelle erklären das Wirkungsprinzip der Homöopathie anhand modernster Technologien. In der praktischen Behandlung von Krankheitszuständen kennen wir die einwandfreie Wirkung bereits seit vielen Jahren.
Der gesunde Abwehrorganismus kann durch die unterschiedlichsten Ursachen geschwächt werden. Dadurch schafft der Körper es nicht mehr, sich aus eigener Kraft zu regulieren oder sich selber zu helfen und wird krank. Die Homöopathie behandelt den Zustand des Organismus, der zu der Erkrankung geführt hat (Vergleich zur Schulmedizin: sie behandelt das gegenwärtige sichtbare Symptom).
Das Heilmittel macht es
möglich, das geschwächte
Abwehrsystem so zu stärken, dass der Organismus wieder in die Lage
versetzt
wird, sich aus eigener Stärke zu heilen. Diese Methode führt
zu einer
dauerhaften Verbesserung der Lebensenergie, was sich durch ein gutes
Wohlbefinden und verminderter Krankheitsanfälligkeit zeigt. Die
Krankheits-
Symptome die wir sehen können, lösen sich auf.
Welche Nebenwirkungen gibt es?
Die homöopathischen Heilmittel haben bei fachgerechter Verabreichung keine Nebenwirkungen. In bestimmten Fällen kann sich jedoch eine veränderte Form der Krankheit zeigen, die vom Laien nicht mit der gegenwärtigen Störung in Verbindung gebracht wird. Das liegt daran, dass sich der Körper nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten heilt. Dem erfahrenen Therapeuten wird dieser Prozess anzeigen, in welche Richtung er weiter behandeln sollte um die gewünschte Änderung in der Tiefe zu vollziehen. Wenn der Körper die passende Hilfe erhält, bewegt der Organismus sich schließlich auf eine gesündere Ebene. Er lernt seine eigenen Reparatursysteme zu gebrauchen und wird stabiler.
Dem Laien ist daher von einer Eigenbehandlung abzuraten, weil er nicht einschätzen kann welche Zeichen in die richtige Richtung weisen.
Es können z.B. neue Symptome auftreten, die gewünscht sind oder aber das Individuum noch weiter schwächen. Eine Erstverschlimmerung oder ein altes, wiederkehrendes Symptom ist in der Regel positiv zu bewerten und Zeichen eines normalen Gesundungsprozess.
Die weit verbreitete Meinung: „Homöopathie sei harmlos und ungefährlich“ ist leider ein Irrglauben! Auch die Homöopathie kann (falsch angewendet) Krankheiten in eine nicht gewollte Richtung verschieben und Prozesse, die zur Gesundung führen würden unterdrücken. Somit Störungen an anderen Orten des Organismus hervorrufen, die dann nicht im ursprünglichen Zusammenhang gesehen werden.
Wie könnte es denn möglich sein, wunderbare Heilerfolge zu erzielen, wenn die verabreichten Mittel nicht eine großartige Wirkung hätten und in ihrer Stärke außerordentlich kraftvoll wären! Wie könnten denn diese gleichen Arzneimittel, in jeder Hand und zu jeder Zeit völlig unbedenklich sein!
Was bedeutet »klassische« Homöopathie?
Dr. Hahnemann studierte die Wirkungsweise der einzelnen Medikamente ausgiebig und erforschte die Gesetze zur Heilung des Organismus sein ganzes Leben lang. Umfangreiche Studien beweisen bis heute, wie der Heilungsverlauf in einem günstigen Fall aussieht. Was er entdeckte schrieb er präzise auf und entwickelte daraus Paragraphen für die sachgerechte homöopathische Anwendung (Organon). An diese Richtlinien soll sich der gewissenhafte Homöopath halten, um eine Erkrankung in verschiedenen, aufeinanderfolgenden Heilungsschritten - und damit erst erfolgreich - zu behandeln.
Bauen wir z.B. eine Brücke, ohne uns an bestimmte Bau Gesetzte wie Fundament, Statik, Betonmischverhältnis, Eisenmaterial etc. zu halten, wird dieser komplizierte Komplex womöglich auch nicht standhalten können und zu einem bestimmten Zeitpunkt einstürzen.Mit zunehmender Erforschung hat Dr. Hahnemann seine Technik in späteren Jahren verfeinert und verwendete dann ausschließlich hohe Potenzstufen. In ihrer Anwendung sind sie diffiziler, in der Wirkung dafür tiefgreifender und nachhaltiger. Die »Klassiker« arbeiten nach diesen strengen Vorgaben, die Dr. Hahnemann und seine Nachfolger entwickelt, erforscht und im Organon dokumentiert haben. Daher verordnen sie die später erprobten, hohen Potenzstufen. Es wird nur eine Gabe (1-3 Arzneikügelchen) eines entsprechende Medikamentes verabreicht. Danach braucht der Organismus Zeit, sich mit dem Heilmittel auseinander zu setzen, um die neue Information verarbeiten zu können. Die Reaktion muss unbedingt abgewartet werden, weil sich daraus eine Richtung ableiten wird in die der Organismus versucht sich aus zu heilen.
Das Studium ist entsprechend umfangreich und zeitintensiv.
Warum ist jede Behandlung individuell?
Jedes Individuum ist einzigartig und erlebt Krankheiten, Störungen, oder Veränderungen auf seine eigene Art und Weise. Das eine Tier schläft plötzlich mehr, wogegen das Andere seinem Besitzer vielleicht jetzt nicht mehr von der Seite weichen will und anhänglich wird. Jedes Lebewesen geht mit einer “Krankheit“ etwas anders um und empfindet die Beschwerden in unterschiedlicher Ausprägung. Diese Individuellen Unterschiede im Gemüt, Verhalten und in den Krankheitszeichen weisen auf ein bestimmtes Arzneimittel hin. Dies bedeutet, dass die eine Katze mit Katzenschnupfen nicht das selbe Mittel zu Heilung benötigt, wie eine andere Katze mit dem gleichen Krankheitsnamen! Beiden Tieren wird also bei der selben Krankheit ein unterschiedliches Heilmittel verabreicht.
Welche Krankheiten lassen sich behandeln?
Im
Prinzip kann jede Erkrankung sowie Verhaltensstörung
behandelt werden, solange der Abwehrorganismus aktiviert werden kann.
Jeder
Krankheit geht ein veränderter innerer Prozess voraus, der das
Abwehrsystem schädigt.
Dadurch kommt es zur Erkrankung. Das Symptom spiegelt nur die innere
Sachlage
wieder.
Die Heilungsaussichten sind nicht unerheblich von der Art der Schädigung. Ein Organ das zerstört wurde, kann natürlich nicht wieder ersetzt werden. Wir wissen aber, dass die klassische Homöopathie die Behandlung hochakuter sowie die Ausheilung tiefsitzender chronischer Leiden ermöglichen kann.
Besonders gute Therapieerfolge lassen sich bei folgenden Erkrankungen erzielen:
Prognose
Die Homöopathie bietet echte Heilungschancen, Wunder vollbringen jedoch kann auch sie nicht. Jeder Patient ist so gesehen ein einmaliger Krankheitsfall. Die Prognose hängt von vielen Faktoren ab (genetische Dispositionen, Haltungsbedingungen, Art der Erkrankung, Dauer der Erkrankung, Vorbehandlungen etc). Eine Behandlung einer vielleicht schon Jahre andauernden chronischen Erkrankung, bedeutet ein langes intensives begleiten auf dem Weg zu einem erträglichen guten Zustand. Je akuter sich aber die Krankheit darstellt, desto schneller und eindrucksvoller kann die Heilung sein.
Leider wird der Homöopath oftmals erst dann gerufen, wenn alle anderen Therapien schon gescheitert sind. Er muss sich dann mit den weit aus komplexeren chronischen Erkrankungen auseinandersetzen, deren Heilung von allen Beteiligten Geduld fordert. Denn was lange schon währt und bisher nicht zur Ausheilung gebracht werden konnte, kann auch mit der Homöopathie nicht mit einem einzigen Arzneimittel entfernt werden.
Was muss ich beachten:
Alle homöopathischen Mittel lösen im Organismus eine Reaktion aus. Symptome können sich z.B. am Anfang verstärken oder im Verlauf verändern. Unterschiedliche Reaktionen zeigen, was gerade im Körper geschieht. So können z.B. Ausscheidungsprozesse über die Haut, den Darm, die Lunge, die Blase etc. in Gang gesetzt werden. Diese sind u.U. gewünscht und bedeuten, dass der Körper sich der Giftstoffe entledigt. Auch wenn es damit erst mal zur Verstärkung der Beschwerden kommen kann. Es wäre falsch, diese Prozesse durch andere Medikamente wie Salben, Cortison etc. zu unterbinden, da das Abwehrsystem ja aufgefordert wurde sich seiner krankmachenden Substanzen zu entledigen! Bei Unsicherheit können Sie sich daher mit dem Homöopathen in Verbindung setzen, um die Sachlage zu klären.
Zuweilen kommt es auch vor, dass der Organismus eine unerwünschte Richtung eingschlägt , die dann durch entsprechende „Gegenmittel“ gestoppt werden sollte. Daher ist der Homöopath auf ihre aufmerksame Beobachtungsgabe und Rückmeldung angewiesen. Die Homöopathischen Mittel haben nur eine bestimmte Wirkungsdauer und müssen rechtzeitig erneuert, bzw. der neuen Situation angepasst werden, wenn die Wirkung erschöpft ist. Der Therapeut nennt Ihnen daher eine zeitliche Richtlinie, nach der Sie sich dann erneut mit ihm in Verbindung setzen sollten.
Es ist ratsam
Veränderungen die auftreten oder
Besonderheiten im Verhalten des Tieres mit Datum zu notieren, da der
Homöopath
danach fragen wird, um sich ein Bild vom Verlauf zu machen. Nicht
zuletzt
erfordert eine solche Behandlung Beobachtungsgabe, Disziplin und
konsequente
Mitarbeit. Kann dies nicht geleistet werden, wird eine dauerhafte
Heilung wenig
erfolgversprechend sein.
Wie ist die Vorgehensweise beim ersten Kontakt |erste Behandlung
Die angegebenen Preise verstehen sich als Richtlinien:
- Erstanamnese (ca.1,5 Std Befundaufnahme, Untersuchung, 1.Verschreibung) 80€
- Folgebehandlungen 40€
- Kurzberatung, Wiedervorstellung (Kontrolltermin) 15€
- Allgemeine Untersuchung 15€
Hinzu kommen Kilometerpauschale und bei weiten Strecken eine Zeitpauschale
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